Sozialarbeitswissenschaft – Ein wissenschaftlicher Bezugsrahmen für die Profession Soziale Arbeit?

Aus­ge­hend von der Beschrei­bung der gesell­schaft­li­chen und hoch­schul­po­li­ti­schen Umbrü­che, die Sozia­le Arbeit nach­weis­lich nicht nur mar­gi­nal ver­än­dern wer­den, wur­de die Bedeu­tung einer kon­sis­ten­ten pro­fes­sio­nel­len Iden­ti­tät für die Sozia­le Arbeit auf­ge­zeigt, um sie für die zuneh­men­de Öko­no­mi­sie­rung sozia­ler Dienst­leis­tun­gen zu wapp­nen. Eine von den Bezugs­wis­sen­schaf­ten unab­hän­gi­ge, auto­no­me Sozi­al­ar­beits­wis­sen­schaft bie­tet, wie auf­ge­zeigt, einen wis­sen­schaft­li­chen Bezugs­rah­men für die Pro­fes­si­on Sozia­le Arbeit. Zunächst wur­de die kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on um eine eigen­stän­di­ge Sozi­al­ar­beits­wis­sen­schaft nach­ge­zeich­net, und in Anschluss dar­an wur­den ins­be­son­de­re die meta­theo­re­ti­schen Grund­prin­zi­pi­en skiz­ziert, bewer­tet und in ihren Grund­zü­gen mit 13 for­mu­lier­ten The­sen befür­wor­tet. Sozi­al­ar­beits­wis­sen­schaft wird als eine Teil- bzw. Sub­dis­zi­plin der Wis­sen­schaf­ten der Sozia­len Arbeit skiz­ziert.