Recovery und Klinische Sozialarbeit

Im Rah­men der Mas­ter­the­sis sol­len die Mög­lich­kei­ten des Reco­very-Kon­zep­tes theo­re­tisch am Bei­spiel einer schi­zo­phre­nen Psy­cho­se erör­tert wer­den. Reco­very bedeu­tet über­setzt ›Gesun­dung‘ und beschreibt einen akti­ven, per­sön­li­chen und ein­zig­ar­ti­gen Ver­än­de­rungs­pro­zess der eige­nen Über­zeu­gun­gen, Wer­te, Gefüh­le, Zie­le, Fer­tig­kei­ten und Rol­len. Im Reco­very­pro­zess ler­nen Men­schen wie­der Ver­ant­wor­tung für ihr Leben zu über­neh­men, trotz teil­wei­se anhal­ten­der Krank­heits­sym­pto­me. Auf die­se Wei­se erge­ben sich eine Viel­zahl neu­er Mög­lich­kei­ten für eine ganz­heit­li­che­re Behand­lung von schi­zo­phre­nen Psy­cho­sen. Dabei kommt der Kli­ni­schen Sozi­al­ar­beit eine beson­de­re Schnitt­stel­len­funk­ti­on zu. Sie hat das Reco­ver­y­kon­zept bereits in ihrer kli­en­tIn­nen­zen­trier­ten und res­sour­cen­ori­en­tier­ten Her­an­ge­hens­wei­se inte­griert und kann damit einen wesent­li­chen Bei­trag für einen Para­dig­men­wech­sel in der psych­ia­tri­schen Ver­sor­gungs­land­schaft leis­ten.