Intuition in der psychosozialen Beratung und ihre Bedeutung für die professionelle Beziehungsgestaltung

Die­se Ver­öf­fent­li­chung beschäf­tigt sich mit dem The­ma Intui­ti­on in der psy­cho­so­zia­len Bera­tung. Es liegt die Fra­ge­stel­lung zugrun­de, wel­che Bedeu­tung der Intui­ti­on in die­sem Rah­men für die pro­fes­sio­nel­le Bezie­hungs­ge­stal­tung bei­ge­mes­sen wer­den kann. Zur Beant­wor­tung der For­schungs­fra­ge wur­de eine qua­li­ta­ti­ve Stu­die durch­ge­führt. Es wur­den Exper­ten­in­ter­views mit Fach­kräf­ten aus der Bera­ter­pra­xis geführt, die Daten wur­den anhand der qua­li­ta­ti­ven Inhalts­ana­ly­se nach Phil­ipp May­ring aus­ge­wer­tet. Im Ergeb­nis wird deut­lich, dass die Fach­kräf­te ihre Intui­ti­on in der Bera­tung zwar auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se nut­zen und ihr eine grund­le­gen­de Bedeu­tung zuspre­chen. Glei­cher­ma­ßen wird jedoch ersicht­lich, dass Intui­ti­on, beson­ders in Bezug auf die pro­fes­sio­nel­le Bezie­hungs­ge­stal­tung, in der Bera­ter­pra­xis bis­her kein geläu­fi­ges The­ma dar­stellt. Oft­mals fehlt ein fun­dier­tes theo­re­ti­sches Ver­ständ­nis von Intui­ti­on. Unter den Bera­te­rin­nen und Bera­tern besteht jedoch spür­bar Inter­es­se an der The­ma­tik. Die­se Arbeit ver­folgt das Ziel, neben einem ver­tief­ten Begriffs­ver­ständ­nis, die Intui­ti­on im Rah­men der psy­cho­so­zia­len Bera­tung als ein bedeut­sa­mes Ele­ment zur Gestal­tung einer pro­fes­sio­nel­len Hel­fer­be­zie­hung zu ver­an­schau­li­chen.