Hard to reach Klienten – (Sozial-)Therapie 2. Klasse

Vie­le Kli­en­ten der Sozia­len Arbeit wei­sen Mul­ti­pro­blem­la­gen auf, oft­mals sind sie schwer zu errei­chen (hard to reach Kli­en­tel). Einen Zugang zur Psy­cho­the­ra­pie erhält nur eine Min­der­heit. Daher ist die Sozia­le Arbeit in vie­len ihrer Pra­xis­fel­der her­aus­ge­for­dert, mul­ti­per­spek­ti­visch mit die­sen Kli­en­ten tätig zu wer­den.

Die­se anspruchs­vol­le Tätig­keit beinhal­tet the­ra­peu­ti­sche Ele­men­te, für die auf dem Hin­ter­grund berufs­stän­di­scher Inter­es­sen ver­schie­dens­te Bezeich­nun­gen (Sozio­the­ra­pie, Sozi­al­the­ra­pie, Bera­tung, Betreu­ung, psy­cho­so­zia­le Behand­lung, Kli­ni­sche Sozi­al­ar­beit, Humanthe­ra­pie, Inte­gra­ti­ve The­ra­pie und ande­re) kon­stru­iert wer­den.

In die­sem Bei­trag wird erör­tert, ob mit den gen­an­ten Bezeich­nun­gen sinn­vol­le Unter­schei­dun­gen getrof­fen wer­den, wel­chen Inter­es­sen sie die­nen und wel­che Bedeu­tung dies für die Iden­ti­tät der Pro­fes­si­on Sozia­le Arbeit hat.