Gewalt in der Tabuzone

In der Gesell­schaft sind Gewalt im nahen sozia­len Umfeld und sexu­el­le Über­grif­fe im Nah­raum wenig prä­sent. Häu­fig schei­nen sol­che Trau­ma­ta weit weg zu sein. Die­ses Buch soll dafür sen­si­bi­li­sie­ren, dass dem nicht so ist.

Trau­ma­ta aus frü­her Kind­heit und Jugend kön­nen lan­ge ver­drängt, ver­steckt und igno­riert wer­den. Durch ent­spre­chen­de Trig­ge­rung kön­nen sie sich viel spä­ter wie­der bemerk­bar machen und das Leben eines Men­schen schwer beein­träch­ti­gen, auch zer­stö­ren. Scham ver­hin­dert oft, die Din­ge anzu­spre­chen. Viel­fach kön­nen Trau­ma­ta nicht unmit­tel­bar nach der Trig­ge­rung erin­nert oder zuge­ord­net wer­den. Flash-backs, Depres­si­on, Angst, Panik und ande­re schwe­re Auf­fäl­lig­kei­ten und Sym­pto­me blei­ben zurück. Die­ses Buch ver­leiht Men­schen, die sich pro­fes­sio­nell mit die­sen Phä­no­me­nen beschäf­ti­gen oder auch selbst betrof­fen sind, eine Stim­me.

Es ist mög­lich, die Trau­ma­ta zu inte­grie­ren und die Sym­pto­me zumin­dest abzu­mil­dern, manch­mal sie sogar zu ver­lie­ren oder zum Ver­schwin­den zu brin­gen. Die Autorin­nen und Autoren die­ses Buches zei­gen hier­für Wege und Ansatz­punk­te.