Gesellschaftliche Dimension Klinischer Sozialarbeit

Prof. Dr. Dr. Wolf­gang Rutz spricht im Inter­view mit Prof. Dr. Hel­mut Pauls zu gesell­schaft­li­chen Dimen­si­on Kli­ni­scher Sozi­al­ar­beit. Er for­dert beson­ders die Ein­be­zie­hung gesund­heits­för­dern­der Per­spek­ti­ven zur Iden­ti­fi­ka­ti­on von Risi­ko­grup­pen in den per­so­nori­en­tier­ten Approach Kli­ni­scher Sozi­al­ar­beit. Der indi­vi­du­el­le Bezug schließt für ihn den indi­vi­du­en­be­zo­ge­nen Ansatz nicht aus, son­dern bei­de bedin­gen und ergän­zen sich gegen­sei­tig. Er begrüßt aus­drück­lich die Mög­lich­kei­ten der Pro­mo­ti­on von Sozi­al­ar­bei­te­rin­nen und Sozi­al­ar­bei­tern.

Wolf­gang Rutz ist Hono­rar­pro­fes­sor an der Hoch­schu­le Coburg. Er war von 1998 bis 2004 Regio­nal­be­auf­trag­ter der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) für Psy­chi­sche Gesund­heit in Euro­pa & Direk­tor des WHO – Pro­gram­mes für Psy­chi­sche Gesund­heit in Euro­pa. Seit 2004 ist er Lei­ter der Abtei­lung für Psych­ia­trie und Gesund­heits­för­de­rung, Aka­de­mi­sches Uni­ver­si­täts­kran­ken­haus, Uppsala/ Schwe­den.