Gelingende Wohnbetreuung aus der Sicht von EX-INlerInnen

Wirk­sam­keits­for­schung im Betreu­ten Woh­nen ist ein aktu­el­les The­ma und wird auch im Rah­men des Bun­des­teil­ha­be­ge­set­zes stär­ker gefor­dert wer­den. Zugleich ist der For­schungs­stand in Deutsch­land und auch inter­na­tio­nal dürf­tig. Ins­be­son­de­re wird in den Wirk­sam­keits­stu­di­en die Arbeit, die im Betreu­ten Woh­nen geleis­tet wird, nicht gut beschrie­ben und die ange­leg­ten Kri­te­ri­en, mit denen Wirk­sam­keit gemes­sen wer­den soll, sind unein­heit­lich und wer­den nicht wei­ter begrün­det. Die­se Mas­ter­ar­beit setzt an die­sem Punkt an und ver­sucht einen ers­ten Schritt zu machen, die Grund­la­ge von Wirk­sam­keits­stu­di­en zu fes­ti­gen. Es wird der Fra­ge nach den Kri­te­ri­en gelin­gen­der Wohn­be­treu­ung und der Arbeits­wei­se / Metho­dik im Betreu­ten Woh­nen nach­ge­gan­gen mit Hil­fe von drei Inter­views mit EX-INle­rin­nen (geschul­te Betrof­fe­ne), die in der Wohn­be­treu­ung arbei­ten. Die Ergeb­nis­se kön­nen Anre­gun­gen für wei­te­re For­schungs­pro­jek­te zu einer guten Grund­la­ge von Wirk­sam­keits­for­schung im Betreu­ten Woh­nen geben.