Die Transitionspsychiatrie der Adoleszenz und des jungen Erwachsenenalters

Eine »Tran­si­ti­ons­lü­cke« als Her­aus­for­de­rung aus der Per­spek­ti­ve der Kli­ni­schen Sozi­al­ar­beit

Die­se Arbeit befasst sich mit der Tran­si­ti­ons­psych­ia­trie der Ado­les­zenz und des jun­gen Erwach­se­nen­al­ters und betrach­tet die Her­aus­for­de­rung der „Tran­si­ti­ons­lü­cke“ aus kli­nisch-sozi­al­ar­bei­te­ri­scher Per­spek­ti­ve. Die Leit­fra­ge besteht dar­in, inwie­fern die Exper­ti­se der Kli­ni­schen
Sozi­al­ar­beit einen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung jener Ver­sor­gungs­lü­cke und Schnitt­stel­len-pro­ble­ma­tik leis­ten kann. Die The­ma­tik und Fra­ge­stel­lung wer­den zunächst durch zwei auf­ein­an­der­fol­gen­de Theo­rie­tei­le bear­bei­tet. Dazu erfolgt zuerst die Klä­rung der rele­van­ten Begriff­lich­kei­ten und eine Dar­stel­lung der Tran­si­ti­ons­psych­ia­trie: Es wird zum einen auf die Ursa­chen der Tran­si­ti­ons­pro­ble­ma­tik und die ent­spre­chen­den Her­aus­for­de­run­gen ein­ge­gan­gen sowie zum ande­ren eine erfolg­reich gelin­gen­de Über­gangs­psych­ia­trie beleuch­tet. Der zwei­te theo­re­ti­sche Abschnitt wid­met sich den rele­van­ten Cha­rak­te­ris­ti­ka der Pro­fes­si­on der Kli­ni­schen Sozi­al­ar­beit.
Im Rah­men einer Zusam­men­füh­rung der bei­den „Theo­rie­säu­len“ schlie­ßen sich die Bestim­mung der Aus­gangs­la­ge und Kon­kre­ti­sie­rung des Erkennt­nis­in­ter­es­ses sowie der Inter­pre­ta­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­teil an. Letz­te­rer hat als kri­ti­sche Wür­di­gung und unter Berück­sich­ti-gung von Pra­xisein­drü­cken das gro­ße Ziel, die oben genann­te Leit­fra­ge zu beant­wor­ten. Dafür wer­den sowohl die poten­zi­el­le Rol­le der kli­nisch-sozi­al­ar­bei­te­ri­schen Exper­ti­se als auch ihre Limi­ta­tio­nen im Rah­men der „Tran­si­ti­ons­lü­cke“ offen­ge­legt. Ein Blick in die Zukunft kom­plet­tiert letzt­end­lich den Dis­kurs in Form von Kon­se­quen­zen, wei­te­rer Bedarfs­pla­nung und Per­spek­ti­ven.