Der Case-Management-Handlungsansatz als Interventionsform Klinischer Sozialarbeit

Vor dem Hin­ter­grund theo­re­ti­scher Bezü­ge Sozia­ler Arbeit und Kli­ni­scher Sozi­al­ar­beit im Beson­de­ren wird der Fra­ge nach­ge­gan­gen, in wel­cher Art und Wei­se ein Case Manage­ment im Kon­text Kli­ni­scher Sozi­ar­beit ver­or­tet wer­den kann. Aus­ge­hend von einer Dar­stel­lung der his­to­ri­schen Bezü­ge des Case Manage­ment und sei­ner Dimen­sio­nen (Pha­sen­struk­tur, Funk­tio­nen, hil­fe­sys­te­mi­sche Imple­men­ta­ti­on) wird des­sen theo­re­ti­sche Ver­or­tung im Theo­rie­kon­text Sozia­ler Arbeit skiz­ziert.
Anschlie­ßend wer­den Grund­po­si­tio­nen und zen­tra­le Metho­den Kli­ni­scher Sozi­al­ar­beit erläu­tert. Dar­auf auf­bau­end kann das Behand­lungs­ver­ständ­nis Kli­ni­scher Sozi­al­ar­beit mit dem Case Manage­ment in Bezug gesetzt wer­den. Es zeigt sich, dass ein Case Manage­ment durch die Ein­bin­dung in einen Theo­rie­kon­text Kli­ni­scher Sozi­al­ar­beit spe­zi­fi­sche Leit­wer­te auf­weist die es als Kli­ni­sches Case Manage­ment spe­zi­fi­zie­ren.