Biografische Besonderheiten psychisch kranker Straftäter anhand von Patientendaten einer nordbayrischen Klinik und daraus resultierende sozialpädagogische Konzeptionsentwicklung

Gegen­stand der vor­lie­gen­den Arbeit sind Unter­brin­gungs- und Behand­lungs­be­din­gun­gen psy­chisch kran­ker Straf­tä­ter. Die Unter­brin­gungs- und Behand­lungs­si­tua­ti­on die­ser Pati­en­ten­grup­pe scheint nicht mehr so deso­lat zu sein wie 1988 von Ley­graf beschrie­ben.

Unab­ding­bar für die Behand­lungs­pla­nung ist aller­dings die Erar­bei­tung eines Behand­lungs­kon­zepts für den gesam­ten Maß­re­gel­voll­zug und für ein­zel­ne Berufs­grup­pen. Das setzt fun­dier­tes Basis­wis­sen vor­aus, dass sich z.B. zuver­läs­sig aus Erhe­bun­gen gewin­nen lässt.

Durch das sys­te­ma­ti­sche Vor­ge­hen von der Bedarfs­er­mitt­lung hin zur Kon­zep­ti­ons­ent­wick­lung kön­nen die bio­gra­fi­schen Beson­der­hei­ten der Pati­en­ten in der Behand­lungs­pla­nung dann auch berücksichtigt wer­den.