Beziehungsarbeit

Professionelle Beziehungsgestaltung in der Beratung von Frauen im Kontext von Traumatisierung.

Aus­ge­hend von der psy­cho­so­zia­len Bera­tungs­ar­beit der Auto­rin mit von sexu­el­ler Gewalt betrof­fe­nen Frau­en rich­tet sich das Erkennt­nis­in­ter­es­se die­ser Arbeit auf die pro­fes­sio­nel­le Bezie­hungs­ge­stal­tung im Kon­text von Trau­ma­ti­sie­rung. Der aktu­el­le For­schungstand bie­tet eine brei­te Palet­te an Wis­sen zu kom­ple­xer Trau­ma­ti­sie­rung, zu Bin­dungs­theo­rie und pro­fes­sio­nel­ler Bera­tungs­be­zie­hung. Verknüpfungsleistungen zwi­schen die­sen The­men­ge­bie­ten wer­den von ein­zel­nen Auto­ren voll­zo­gen. Die Fra­ge­stel­lung der Arbeit bezieht sich auf die­se Verknüpfungen und es wird unter­sucht, wie eine pro­fes­sio­nel­le Bera­tungs­be­zie­hung zu trau­ma­ti­sier­ten Frau­en idea­lerwie­se gestal­tet wer­den soll. In einem theo­re­ti­schen Teil der Arbeit wer­den nebst einer Defi­ni­ti­on von kom­ple­xer Trau­ma­ti­sie­rung deren Fol­gen dar­ge­stellt, im Spe­zi­el­len mög­li­che Fol­gen hin­sicht­lich Bin­dungs­ver­hal­ten und Bezie­hungs­ge­stal­tung. Auch bezug­neh­mend auf kri­ti­sche Stim­men zur eta­blier­ten Trau­ma­the­ra­pie fin­det eine Annä­he­rung an Trau­ma­ti­sie­rung aus bin­dungs­theo­re­ti­scher Per­spek­ti­ve statt.